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Tourenbericht 1998: In diesem Jahr unternahmen wir die erste Wanderung im Montafon.(Uli, Torsten, Hans-Peter und Karl-Heinz) Das Ziel war die Schesaplana 2965m, über den Lünersee und die Totalp-Hütte (erste Übernachtung) und weiter über die Mannheimer-Hütte den Leibersteig hinunter zur Oberzalim-Hütte, auf welcher wir eine zweite Übernachtung eingeplant hatten. Der erste Tag begann mit Regen und Nebel, am nächsten Morgen war gutes Wetter und so konnten wir die Schesaplana angehen. Gegen 11:00 waren wir am Ziel: der Gipfel! Nach einer ausgiebigen Rast am Gipfelkreuz machten wir uns auf den Weg zur Mannheimer Hütte, welche wir um ca. 13:00 Uhr erreichten. An der Mannheimer-Hütte machten wir eine Pause, um dann den Leibersteig hinunter zur Oberzalim-Hütte zu gehen. Die Hütte erreichten wir gegen 17:00 Uhr und konnten bei Sonnenschein auf der Terrasse unsere müden Glieder ausstrecken. Der Hüttenabend war nach unserem Geschmack, doch um 22:00 Uhr war der Abend gelaufen. Bis auf ein lautes Gebrüll in der Nacht "Ruuuhe" vor der Hütte, war die Nacht ruhig. Nach einem Hüttenfrühstück machten wir uns auf den Weg durch das Oberzalim-Tal nach Brand, wo unser Auto stand. Die Fahrt nach Hause verlief problemlos, so dass wir gegen 17:00 in Offenburg ankamen.
Tourenbericht 2000: In diesem Jahr machten wir eine eher gemütliche Runde (Uli, Torsten, Hans-Peter, Karl-Heinz, und Bernhard). Wir fuhren mit dem Auto nach Vorarlberg, dann über die Silvretta Hochalpenstr. bis zum Parkplatz auf der Bieler-Höhe. Gegen Mittag kamen wir an ,so dass wir noch eine Einlauftour in der näheren Umgebung unternahmen. Wir quartierten uns im Gasthof-Piz-Buin ein, am anderen Tag gingen wir die Tour zum Hohen Rad an. Wir erreichten gegen Mittag den Rad-Sattel, dort machten wir einen Pause, bevor wir uns zum Gipfel aufmachten. Der Aufstieg dauerte etwa eine Stunde und war relativ einfach. Vom Gipfel hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge, z.B. Piz-Buin, Silvrettahorn, Dreiländerspitze, nach einem kurzen Aufenthalt am Gipfelkreuz machten wir uns an den Abstieg. Danach gingen wir noch weiter bis zur Wiesbadener-Hütte und nach einer Rast das Ochsental in Richtung Bielerhöhe hinunter. Nach einer weiteren Übernachtung im Gasthof Piz-Buin machten wir uns wieder auf den Heimweg in Richtung Offenburg.
Tourenbericht 2001: Auf Wunsch eines Arbeitskollegen gingen wir (Heinz, Klaus, Hans-Peter, Thomas, Uli, Werner, Torsten, Stefan, Bernhard, und Karl-Heinz) noch mal die Tour zur Schesaplana. Ausgangspunkt war der große Parkplatz in Brand, von wo aus wir durch das Oberzalim-Tal bis zur Oberzalim-Hütte gingen. Dort machten wir eine Pause und stärkten uns für den Aufstieg zur Mannheimer-Hütte. Der Aufstieg über den Leibersteig zur Mannheimer-Hütte bedeutet 700 Hm und ist nicht zu unterschätzen. Wir erreichten die Mannheimer- Hütte nach ca. 2,5 Std. und legten uns vor der Hütte in die Sonne. Die Übernachtung auf der Mannheimer-Hütte war super. Schließlich hatten wir doch einen Raum für uns alleine und keinen Schnarcher an Bord. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück über den Brandner-Gletscher auf die Schesaplana, welche wir nach 1,5 Std. erreichten. Nach einer kurzen Rast und dem obligatorischen Gipfelbild, gingen wir weiter zur Totalp-Hütte und hinunter zum Lüner-See. Hier gab es ein paar Mutige unter uns (Uli, Klaus, Hans-Peter, Stefan und Bernhard), die ein Bad in dem auch im Hochsommer sehr kalten See unternahmen. Danach gingen wir weiter bis zur Douglasshütte, in der wir noch eine Übernachtung geplant hatten. Diese Nacht war die Nacht des Grauens, wir hatten in dieser Nacht zwei Wanderer auf unserem Lager, welche die ganze Nacht abwechselnd durchschnarchten. Von Schlaf konnte keine Rede sein. Nach dieser grauenvollen Nacht und einem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Talstation der Seilbahn und fuhren mit dem Post-Bus nach Brand, wo unsere Pkws standen. Nachdem wir uns umgezogen hatten fuhren wir nach Offenburg und eine schöne Tour war zu Ende.
Tourenbericht 2003: Diese Tour führte uns ins Große-Walsertal nach Buchboden. In Buchboden stellten wir (Hans-Peter, Klaus, Torsten, Thomas, Bernhard, Uli, Karl-Heinz und erstmals Gerhard) unsere Pkws ab. Wir machten uns auf den Weg zur Biberacher-Hütte, welche wir nach ca. 4Std. Gehzeit und eine Pause, an einer am Weg liegenden Alm erreichten. Im Anschluss an einem zünftigen Hüttenabend mit einer "Mensch-ärger-dich-nicht"-Spielrunde, hatten wir eine einigermaßen ruhige Nacht, nur unterbrochen von Schnarchgeräuschen. Nach dem Hüttenfrühstück machten wir uns auf den Weg zur Braunarlspitze, welche wir über das Fürgele erstiegen. Nach dem Gipfelfoto machten wir uns an den Abstieg und den Weg zur Göppinger-Hütte, auf welcher wir eine weitere Übernachtung geplant hatten. An der Hütte angekommen setzten wir uns in die Sonne und genossen ein gespritztes Bier. Die Nacht war eher unruhig, einer von uns (Bernhard) zog es vor mit dem Schlafsack auf eine Bank vor der Hütte zu übernachten. Nach dem Früstück ging es schon besser und wir machten uns auf den Weg in Richtung Buchboden. Der Weg führte uns über den Gamsboden und eine Alpe, so das wir gegen Mittag das Ziel erreichten. Nach dem Mittagessen in einer Gaststätte, fuhren wir wieder nach Offenburg.
Tourenbericht 2003/2: Dieses Jahr sollte mein Traumberg, der Piz-Buin erstiegen werden. Wir (Eddi, Peter, Karl-Heinz) fuhren in die Silvretta bis zur Bieler-Höhe, dort parkten wir und gingen durch das Ochsental zur Wiesbadener-Hütte. Nach einer ruhigen Nacht und einem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Unsere ursprüngliche Route über das Wiesbadener-Grätle war wegen der großen Randkluft gesperrt, deshalb mussten wir den Weg über den mit Spalten überzogenen Ochsentaler-Gletscher nehmen. Wir hatten Glück und konnten den Spuren eines Bergführers im Neuschnee folgen. Als wir an der Buin-Lücke ankamen wurde das Wetter immer schlechter: Wir sahen vielleicht 25 Meter weit. Von oben hörten wir Stimmen und nach kurzer Zeit erreichte uns der Bergführer und sagte, dass oben alles vereist sei und er mit seinem Begleiter den Gipfel nicht erreicht hat. Wir überlegten und entschieden uns umzukehren und es im nächsten Jahr bei besseren Bedingungen noch einmal zu versuchen. Wir nahmen den Weg über den Ochsentaler-Gletscher zurück zur Hütte, welche wir bei einsetzendem Schneefall um ca.16:30 Uhr erreichten. Nach einer weiteren Übernachtung und einem Frühstück gingen wir den Weg über den Radsattel zurück zum Parkplatz und fuhren etwas enttäuscht nach Hause.
Tourenbericht 2004: Dieses Jahr führte unsere Fahrt wieder mal ins Montafon, da unsere eigentlich geplante Tour über die Alpspitze zur Höllental-Anger-Hütte mangels Kapazität der Hütte kurzfristig geändertwerden mußte. Wir (Gerhard, Anne, Werner, Karl-Heinz, Uli, Torsten, Lissi, Bernhard, Nicole und Michael) starteten mit der Seilbahn in Latschau zur Bergstation Grüneck, oben angekommen ging es auf demGolmer- Höhenweg, über die Geißspitze zur Lindauer Hütte. Der Weg war nicht schwierig, so dass wir nach 3,5 Stunden die Hütte erreichten. An der Hütte waren zu dieser Zeit noch viele Tagesgäste, und somit jede Menge Trubel. Wir meldeten uns beim Hüttenwirt, der uns die Lager für die Nacht zeigte, danach konnten wir uns etwas frisch machen und den Abend genießen. Die Hütte hat übrigens warmes Wasser und Duschen, was nach einer längeren Tour sicher sehr willkommen ist. Die Nacht war für die meisten viel zu lang (Schnarcher im Lager). Nach einem guten Frühstück machten wir uns auf den Weg durch das Gauertal zu unseren Fahrzeugen, welche wir nach 2,5 Stunden erreichten. Wir fuhren zurück nach Offenburg, mit einem Abstecher in Unteruldingen, wo wir in einem schönen Gasthaus am See bei einem guten Mittagessen die Tour 2004 ausklingen ließen.
Tourenbericht 2005: Die Tour führte uns (Gerhard, Torsten, Klaus, Uli, Bernhard, Thomas, Karl-Heinz) ins Kaisergebirge. Start war in Kufstein beim Parkplatz Kaiserlift, den wir allerdings nicht benutzten. Der Weg führte ziemlich steil ca.2,5Std zur Rietzaualm, an der wir eine Rast einlegten. Danach gingen wir weiter zu unserem Tagesziel der Vorderkaiserfeldenhütte. Die Hütte ist sehr schön gelegen, man hat einen herrlichen Blick hinunter nach Kufstein und dem Inn. Nach einem sehr schönen Hüttenabend und einer ruhigen Nacht (ohne Schnarchkonzert) machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg zum Stripsenjochhaus, welches wir nach ca.5 Std. erreichten. Nach einem Hüttenabend mit allem Drum und Dran und einer ruhigen Nacht starteten wir am nächsten Tag um 9 Uhr in Richtung Gruttenhütte. Der Weg führte über den Eggersteig durch die Steinerne-Rinne mit einem Aufreger in Form eines gewaltigen Steinschlags, der rechts von uns niederging. Ausgelöst wurde er durch zwei Bergsteiger, welche einen mittelgroßen Stein in Richtung Tal beförderten. Danach ging es für uns weiter bis zum Ellmauer Tor. Dann kam der Abstieg und Weiterweg über den Jubiläumsteig, der für routinierte Berggeher ein Schmankerl ist. Wir erreichten die Gruttenhütte um 13:30 Uhr. Nun überlegten wir, ob wir lieber die 2,5 Std. Abstieg ins Tal zu unseren Autos oder noch eine Übernachtung machen sollten. Wir entschieden uns für die erste Variante und kamen gegen 17:00 Uhr am Parkplatz Kaiserlift an. Danach fuhren wir in ca. 4 Std. nach Hause, wo uns starker Regen erwartete, wir hatten - wie so oft - Glück mit dem Wetter.
Tourenbericht 2006: Die Tour führte uns (Gerhard, Torsten, Klaus, Uli, Bernhard, Werner, Karl-Heinz) in die Verwallgruppe. Ausgangspunkt unserer Tour war St. Anton am Arlberg, der Weg führte gemächlich in ca. 2,5 Std. zur Konstanzer Hütte in 1688 m Höhe. Die Hütte ist relativ neu und besitzt eine Dusche welche die meisten von uns in Anspruch nahmen. Nach einem sehr schönen Hüttenabend und einer ruhigen Nacht, machten wir und nach dem Frühstück auf den Weg in Richtung Darmstädter Hütte. Über das Kuchenjoch hatten wir ca. 1000 Hm zu bewältigen. Einige von von bestiegen am Kuchenjoch angekommen den Scheibler 2978 m, nach deren Rückkehr machten wir uns auf den Abstieg zur Darmstädter Hütte 2385 m welche wir um ca. 15:00 Uhr erreichten. Hier wurden wir freundlich empfangen und konnten im Winterraum unser Nachtlager einrichten, der Hüttenabend war schön die Nacht eher ungemütlich. Am nächsten morgen welcher von vielen kaum erwartet werden konnte (Schnarcher) frühstückten wir und machten uns um 7:30 Uhr auf den Weg durch das Moostal nach St. Anton, dass wir nach ein paar abstechern und sprüngen über ein Gletscherbach um 11:50 erreichten. Die Heimfahrt verlief ruhig so daß wir gegen 16:30 Uhr Offenburg erreichten, wieder war eine schöne Tour zu Ende.
Tourenbericht 2007: Die Tour führte uns (Torsten; Klaus L.; Hans-Peter; Uli, Thomas; Werner; Karl-Heinz; Bernhard; Klaus H.) in die südliche Schweiz (Engadin). Zuerst fuhren wir nach Concagno (Italien) um das dortige tesa-Werk zu besichtigen. Torsten stellte uns das Werk vor und zeigte uns anschließend die Produktion, was sehr interessant war. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir zum Startpunkt unserer Tour über Bellinzona in Richtung St.Bernardino in das Calancatal nach Rossa. Nun stand ein ca. drei stündiger Aufstieg mit 1000 Hm. vor uns. Wir erreichten die Buffalora-Hütte gegen 18:30Uhr und wurden sehr herzlich empfangen (mit einer Tasse Tee). Um 19:00 Uhr gab es das Abendessen, das wir vor der Hütte an einen großen Steintisch essen konnten. Der Wein war gut, das Essen eher gewöhnungsbedürftig (Gewürzt mit Rosmarin). Den Abend im Freien genossen wir bis weit nach Mitternacht. Die Nacht war dann auch nicht zu lange, denn unter uns waren einige Schnarcher. Um 7:30 Uhr gab es für Hüttenverhältnisse ein gutes Frühstück, welches wir genossen. Um 9:00 Uhr starteten wir zu unserer Tagestour auf einen der vier Hüttengipfel, der Berg hieß Cima del Nommon und war 2633 m hoch, jedoch der einzige mit einem Gipfelbuch. Auf dem Weg zum Gipfel mussten wir allerdings um den gesamten Berg latschen und das zuletzt auf unwegsamen Gelände, so dass wir erst gegen 12:30 Uhr auf dem Gipfel ankamen. Die Aussicht war jedoch sehr schön. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast stiegen wir auf dem Normalweg ab. Nun wollten wir noch zu einem sehr schönen Bergsee gehen, der die Form eines Herzens hat (Lagh di Calvaresc). Wir erreichten ihn nach 1,5 Stunden, einige von uns nahmen ein Bad in dem kalten Bergsee siehe Bilder, danach ging es in einer Stunde zurück zur Hütte. An diesem Abend gab es um 18:30 Uhr das Abendessen, das mit einer Gemüsesuppe begann. Danach gab es Salat, als Hauptgericht ein Pilzrisotto und zum Abschluss noch ein Dessert. Anschließend machten wir uns über unsere mitgebrachte Verpflegung (Salami, Gurke, Landjäger) her. Der Abend war nicht so lange wie der Erste, weil es draußen kühler war als am Vorabend. Die Nacht war viel zu lange für die, welche nicht schnarchten und Schnarcher gab es mindestens immer zwei. Am Morgen nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ins Tal nach Rossa, dass wir nach 2.5 Stunden erreichten. Danach fuhren wir zur Autobahn Raststätte Bellinzona Nord um zwei Mitfahrer aufzunehmen (Frau und Sohn von Gerhard). Die Heimreise durch die Schweiz nach Offenburg verlief bis auf einen Stau vor dem Gotthard-Tunnel völlig ruhig und planmäßig, sodass wir gegen 19:00 Uhr in Offenburg ankamen. Wieder war eine schöne Tour zu Ende.
Tourenbericht 2008:Die Tour führte uns (Torsten; Klaus; Stefan; Gerhard; Uli; Thomas; Werner; Karl-Heinz; Bernhard;) nach Südtirol in das Groedner-Tal (Val Gardena/Groeden Dolomites).Startpunkt war St. Christina an der Col-Raiser Seilbahn, aber nicht um mit ihr zum Almhotel Col Raiser zu schweben. Wir machten uns zu Fuß zuerst auf einem Fahrweg in Richtung Regensburger Hütte, dann aber links abzweigend zur Gamsblut-Hütte, wo wir mit einem kühlen Trunk überrascht wurden. Nach einer ausgiebigen Rast machten wir uns auf den Weiterweg zum Almhotel, wo wir nach ca. 2 h unser Tagesziel erreichten.Nachdem wir uns beim Besitzer gemeldet hatten, bekamen wir unser Zimmer. Das war mit Sicherheit die gepflegteste Übernachtung seit wir die Wanderung begannen. Der Hit war natürlich abgesehen vom Abendessen das Hallenbad in 2160 m Seehöhe bzw. Sauna oder Dampfgrotte, welche wir genau in dieser Reihenfolge genossen. Wie schon angekündigt war jedoch das Abendessen der absolute Höhepunkt, mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert wurden wir verwöhnt. Der Abend war leider etwas ruhig, was nicht an uns lag sondern daran, dass einfach wenig andere Gäste da waren. Die Nacht war ungewöhnlich ruhig, so dass wir am nächsten Morgen ausgeschlafen zum Frühstücksbuffet gingen, welches auch keine Wünsche offen lies. Anschließend machten wir uns auf den Weg, denn wir waren ja auch wegen des Wanderns gekommen. Der Weg ging jetzt zur Panascharte und einem herrlichen Ausblick ins Villnoestal. Nach einer kurzen Rast ging es wieder 200 Höhenmeter hinunter und dann weiter in Richtung Wasserscharte. Unterwegs kamen wir an einer schönen Alm vorbei, an der wir Rast machten. Die ganze Umgebung ist ein Naturschutzgebiet - so viele Edelweiße wie wir hier sahen, ist sicher eine Seltenheit. Nach einem Kaffee gingen wir weiter zur Wasserscharte, welche wir gegen 13:00 Uhr erreichten. Wir konnten uns nicht lange aufhalten, denn es lag ein Gewitter in der Luft. Beim Abstieg von der Wasserscharte fing es leicht an zu regnen, kurze Zeit später waren wir mitten im Gewitter. Der Rückweg führte über die Regensburger Hütte, welche wir zum Glück erreichten bevor ein mächtiger Schauer niederging. Das Gewitter verzog sich recht schnell, so dass wir uns auf den Weg zum Col Raiser Almhotel machen konnten, das wir nach ca. 30 min erreichten. Den Abend genossen wir in der Sauna oder im Hallenbad, anschließend gab es ein feines Abendessen, mit Wein oder Bier ließen wir es uns gut gehen, bis wir gegen 23:30 Uhr in das Bett gingen. Die Nacht war kurz aber erholsam, weil es wenig Schnarcher gab. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Buffet machten wir uns auf den Weg ins Tal, Gerhard und ich fuhren mit der Seilbahn. Rer Rest lief in 1,5 Stunden hinunter. Nach der Verabschiedung unserer Italiener fuhren wir über den Brenner in Richtung Offenburg, das wir um 18:45 erreichten. Und wieder war eine schöne Tour zu Ende.
Tourenbericht 2009: Die Tour führte uns (Torsten, Klaus, Gerhard, Uli, Werner, Hans-Peter, Klaus H., Bernhard und Karl-Heinz) in die Schweiz in das Appenzellerland. Start der Wanderung war in Brülisau (922m). Von da aus ging es über den Ruhesitz (1368m) zum Hohen Kasten (1794m), den wir um 13:30 Uhr erreichten. Nach einer Kaffee-Pause ging es weiter auf dem Höhenweg – bergauf, bergab – über den Stauberen (1860m) zur Saxer-Lücke und hinunter zum Gasthof Bollenwees. Hier erwartete uns ein besonderes Event: ein Badeerlebnis in einem Föhrenholzbad. Dabei handelt es sich um ein Badefass, dass von unten auf ca. 38 Grad Celsius aufgeheizt wird. Allerdings muss man vor dem heißen Vergnügen unter eine Dusche mit eiskaltem Quellwasser. Dieses Badeerlebnis machte die Strapazen des Tages wett und wir konnten danach das Abendessen genießen. Die Nacht war ruhig und so gingen wir nach einem reichhaltigen Frühstück den zweiten Tag an. Gegen 8:30 Uhr machten wir uns auf den Weg am Fälensee vorbei zur Fälenalp, dann weiter in Richtung Altmann (2436m), den einige von uns bestiegen. Anschließend ging es über einen Klettersteig hinab zum Rotsteinpass bzw. Rotsteingasthaus (2120m), an dem wir eine Pause einlegten. Bei Torsten hatten sich kurz zuvor die Sohlen seiner Bergschuhe verabschiedet. Zum Glück konnten wir sie kurzzeitig mit Hansaplast retten. Ein Kellner des Gasthauses gab uns eine halbe Rolle Powertape (leider nicht von Tesa!). Damit haben wir die Sohlen dann festgetapt und unsere Tour fortgesetzt. Der Weg führte über einen wunderbaren Klettersteig über den Lisengrat, teilweise Ausgesetzt in ca. 2 Std. auf den Säntis (2502m) den wir um 17:00 Uhr erreichten. Unsere zweite Übernachtung machten wir im Berg-Gasthaus Säntis. Der Abend verlief nach einem guten Abendessen ruhig, so dass die meisten um 22:30 Uhr in das Lager gingen. Am nächsten Morgen waren viele nach einer ruhigen Nacht schon um 7:00 Uhr wach. Wir frühstückten bereits eine halbe Stunde später, da wir an diesem Tag besonders früh los wollten. Schließlich wollten wir gegen 12:00 Uhr im Tal ankommen. Der Weg führte uns über die Mäglisalp (1517m) am Seealpssee vorbei hinunter nach Wasserauen, welches wir um 12:30 Uhr erreichten. Die letzte halbe Stunde fing es an zu regnen, was unsere gute Laune aber nicht weiter störte.Wir hatten zu Beginn der Tour einen PKW in Wasserauen abgestellt, so dass wir jetzt unseren Bus in Brülisau holen konnten. Damit sparten wir uns einen Fußmarsch von 1,5 Stunden nach Brülisau. Nachdem wir uns von Torsten und Klaus verabschiedet hatten, traten wir unser Heimreise nach Offenburg an, welches wir gegen 17:00 Uhr erreichten. Und wieder war eine schöne Tour zu Ende.
Tourenbericht 2010: Die Tour führte uns (Torsten, Gerhard, Uli, Thomas und Karl-Heinz in die Schweiz südlich des Gotthard in das schöne Tessin. Start der Wanderung war am Parkplatz im Val Camadra (1303m) an der Brücke über den Breno, von da aus ging es zum Lago di Luzzone in ca. 1 Std. dann weiter am Lago Luzzone entlang hinauf zur Capanna Motterascio auf 2172 m unsere erste Hütte auf unserer Tour. Nachdem wir unser Lager bezogen hatten gab es um 19:00 Uhr das Abendessen, ein einheimisches Gericht welches sehr gut schmeckte. Am nächsten morgen waren die meisten froh, dass die Nacht vorüber war, denn es gab einige Schnarcher im Lager. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Hochplateau der Greina eine grandiose Urlandschaft eingerahmt von einigen 3000tausender ( Piz-Terri 3149m, Piz Medel 3210m) wir gingen bis zur Terri-Hütte dort machten wir Mittagspause um dann den Weg in Richtung Rifugio Scaletta fortzusetzen unserer zweiten Hütte. Wir kamen gegen 16:00 Uhr an der Hütte an und tranken erstmals ein gespritztes Bier welches nach der Überquerung der Greina besonders gut schmeckte. Wir bezogen unser Lager und genossen die Sonne auf der Terrasse. Gegen 19:00 Uhr gab es Abendessen welches mit einer Gemüsesuppe begann, der zweite Gang war Reis mit Fleisch welches bekanntermaßen in der Schweiz auf Hütten nicht alltäglich ist. Nach einer durchschnarchten Nacht, Frühstückten wir und machten uns auf den Weg ins Tal zu unseren Autos. Wir verabschiedeten uns in Olivone von Torsten und fuhren durch die Schweiz zurück nach Offenburg das wir gegen 17:00 Uhr erreichten und wieder war eine schöne Tour zu Ende.
Tourenbericht 2011: In diesem Jahr blieben wir mal im Schwarzwald, wir starteten am Bahnhof Himmelreich und folgten der gelben Raute durch die Unterführung an der B31 und an dieser entlang, bis uns ein Wegweiser rechts hinauf schickt. Der Pfad folgt nun eine Weile dem Hang und steigt dabei leicht an immer im Wald nach einer Weile eintönigen Aufstiegs verlassen wir den breiten Wirtschaftsweg nun geht es in Serpentinen steil hinauf. Nun folgen wir dem Weg zur Höfener- Hütte die wir nach zwei stündigem Aufstieg erreichten. Mehr oder weniger verschwitzt machen wir eine Pause und genießen die herrliche Aussicht hinunter in das Höllental. Jetzt ging es weiter über den Hinterwaldkopf 1198m hinunter zur Wegspinne an der Hinterwaldkopfhütte vorbei in Richtung Rinken an den Gasthäusern Rinkenklause und dem Jägerstüble vorbei zur Baldenwegerhütte unsere erste n Übernachtunghütte. Auf der Terrasse liesen wir es uns bei Kaffe und Kuchen gut gehen, bis uns der frische Wind in die Gaststube trieb. Die Zeit bis zum Abendessen vertrieben wir uns mit Kartenspielen, das Abendessen A la carte war sehr gut obwohl die unterschiedlichsten Essen bestellt wurden. gab es von keiner Seite eine Beanstandung. Nach einem gemütlichen Hüttenabend gingen wir so gegen 23:30 auf die Zimmer welche ziemlich Neu waren. Nach einer ruhigen Nacht wurden wir um 7:30 durch den starken Regen wach, nach dem Frühstück Büfett auch klasse regnete es immer noch, dazu kam das Nebel aufzog und wir uns überlegten die weitere Tour abzubrechen. Nach langem hin und her einigten wir uns auf Abbruch. Der Bus fuhr um 9:50 an der Rinken Klause ab so dass wir die 12 km nach Hinterzarten zum Bahnhof nicht gehen mussten. Vom Bahnhof in Hinterzarten fuhren wir mit dem Zug das Höllental hinab bis zum Bahnhof Himmelreich an dem unsere Pkws standen für die Heimfahrt über Freiburg nach Offenburg. Obwohl es in diesem Jahr bei einer Übernachtung blieb und einer verkürzten Tour, waren trotzdem alle zufrieden.
